EU-Projekt Bridges for Birth: Erster erfolgreicher Transport eines Neugeborenen

HAINBURG/BRATISLAVA –  Neugeborenes im Rahmen des EU-Projektes „bridges for birth“ vom Landesklinikum Hainburg ins Nationale Institut für Kinderkrankheiten in Bratislava transferiert.

„Im Rahmen des Interreg V-A SK-AT Projekts „Bridges for Birth“ besteht nach jahrelangen Vorbereitungen eine Partnerschaft zwischen dem Landesklinikum Hainburg und der Kinderuniversitätsklinik Bratislava, um die Versorgung der Neugeborenen in der Grenzregion weiter zu stärken“, erklärt Landesrat Dr. Martin Eichtinger. „Nun hat sich diese Kooperation erstmalig bewährt und ein Neugeborenes konnte zur weiteren Versorgung vom Landesklinikum Hainburg in das Nationale Institut für Kinderkrankheiten in Bratislava transferiert werden – eine gelungene Partnerschaft.“

Dieses liegt nur ca. 16 km vom LK Hainburg entfernt und ermöglicht durch die geografische Nähe einen schnellen und zeitnahen Transfer. In Hainburg erblicken jährlich ca. 600 Kinder das Licht der Welt, wobei der Anteil der slowakischen Mütter eine steigende Tendenz zeigt. In seltenen Fällen muss das Neugeborene nach der Geburt weiter versorgt werden bzw. bestimmte Werte zusätzlich abgeklärt werden. 

Die Erstversorgung und Betreuung der Neugeborenen ist durchgehend durch die anwesende Kinderärztin des Krankenhauses Hainburg in Kooperation mit dem Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf gewährleistet. Wenn eine weitere, länger andauernde Behandlung beim Neugeborenen erforderlich ist, werden die Kinder an eine neonatologische Abteilung transferiert. Im von der Initiative Healthacross initiierten und EU-kofinanzierten Projekt „Bridges for Birth“ wurde als zusätzliche Alternative das nahegelegene Kinderuniversitätsklinikum Bratislava hinzugezogen, die vor allem den slowakischen Müttern entgegenkommt.

 

Am vergangenen Dienstag fand nun der erste Transfer eines Neugeborenen von der Geburtenabteilung des Landesklinikums Hainburg in die Kinderuniversitätsklinik Bratislava aufgrund des Verdachts auf eine Neugeboreneninfektion statt. Prim. Dr. Seline Rackl, Leiterin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Landesklinikum Hainburg berichtet von einem „problemlosen und schnellen Transfer. Der Empfang des Teams war überaus freundlich und professionell.“ Die Mutter, eine gebürtige Slowakin, hat sich für diese Variante entschieden. Mutter und Kind sind derzeit stationär in der Universitätsklinik in Bratislava aufgenommen, es geht ihnen beiden den Umständen entsprechend gut.

BILDTEXT (1)

Am reibungslosen Transport des Neugeborenen waren beteiligt: DMTF Harald Fischer, Dipl. Hebamme Ingrid Nedelik, Daniel Predl – Zivildiener, Kinderärztin OÄ Dr. Aniko Nusser, Martin Janovsky – Notfallssanitäter (v.l.n.r.)

BILDTEXT (2)

Freuen sich über den 1. Bridges for birth-Transport: Prim. Dr. Seline Rackl, Kinderärztin OÄ Dr. Aniko Nusser, Pflegedirektorin DGKP Bettina Riedmayer, akad. Pflegemanagerin, Dipl. Hebamme Ingrid Nedelik (v.l.n.r.).

 

MEDIENKONTAKT

Landesklinikum Hainburg

Romana Bieber-Strohmer

Pressekoordination

Tel.: +43 (0) 2165/9004-15151

E-Mail: romana.bieber-strohmer@hainburg.lknoe.at

 

145 0 145 0